Der ADAC irrt, er irrt sehr

Heute ist auf der Homepage des ADAC zu lesen, wie der größte europäische Automobilclub die Haltung der Bundesregierung zu Elektroautos beurteilt: Negativ. Verschiedenes wird dem Kabinett vorgeworfen, ebenso der Automobilindustrie. Für den ADAC geht es im Wesentlichen um technische Fragen wie die Entwicklung von leistungsfähigen Akkus.

Bei einer falschen Frage ist jede Antwort falsch

Die Frage ist jedoch nicht, wann und wie Elektroautos herkömmliche Antriebsarten (Diesel und Benzin) ersetzen oder nur ergänzen. Die eigentlich wichtigen Fragen sind:

  1. Wie vermeiden wir Verkehr?
  2. Wie optimieren wir den dann noch unausweichlichen Verkehr?

Diese Homepage beantwortet beide Fragen auf einer ganz anderen Basis: Dem menschlichen Miteinander. Nachbarn vermeiden Verkehr, indem sie ein Vertrauensnetzwerk über das Internet einrichten. Fast alle profitieren von dieser systematischen Solidarität auf engstem Raum. Fast alle – außer den Fahrzeugherstellern und Treibstofflieferanten (egal ob fossil oder elektrisch).

Schon die beiden ersten Beispiele beweisen, dass der Ansatz dieser Homepage funktioniert. Sie sind hier auf der Website bzw. im Blog veröffentlicht:

Technische Fortschritte können helfen, den Klimawandel zu bekämpfen.  Irgendwann in der Zukunft. Wobei ich persönlich bezweifle, dass Elektromobiltät das Prädikat „ökologisch“ verdient. Wir würden zum Großteil Atomstrom verfahren…

Soziale Fortschritte oder sei es nur die Besinnung auf die gute alte Nachbarschaftshilfe hat eine andere Qualität. Sofort werden Abgase gespart, sofort wird Lärm reduziert oder gänzlich vermieden und Rohstoffe werden dauerhaft geschont. Das hier vorgestellte Konzept wirkt auch ohne staatliche Fördermittel, wie sie der ADAC für den Elektroantrieb fordert.

Mobilität kann kein Selbstzweck sein, lieber ADAC. Technik ist nur Beiwerk, der Mensch ist wichtiger. Oder anders formuliert: Zwei Elektroautos, mit denen zwei Nachbarn die gleiche Strecke fahren, sind nie so intelligent einzusetzen wie ein Benzin- oder Diesel-Auto, in dem zwei Nachbarn fahren…

Better Place: Die Innovation bei Elektromobilität

Better Place: Die Innovation bei Elektroantrieben

Übrigens wird gerade die entscheidende Innoavation bei der Elektromobilität getestet. In Tokio können Taxis in wenigen Minuten Akkus wechseln lassen. Mehr dazu (in englisch) auf der Homepage der israelischen Firma Better Place Es ist nicht nötig, deutsche Steuergelder für Fördermittel zu verwenden, um die Laufzeit von Auto-Akkus zu verlängern….

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