Idee funktioniert: Drei Mal Volltreffer

Heute gab es eine Belohnung für mich:

Geburtskuchen als Fahrerlohn

Geburtskuchen als Fahrerlohn

Wie es dazu kam, ist eine Geschichte, die nicht geplant werden kann, aber mit Hilfe dieser Website zustande kam.

Es begann letzte Woche auf dieser Homepage: Die Nachbarn lesen von meinem Besorgungswunsch: 10 m Faxkabel. Am Mittwoch, den 28. April, habe ich es bekommen. Sie waren sowieso einkaufen, im richtigen Geschäft. Sie hatten keinen Umweg und ich musste auch nicht extra fahren.

Gestern, Sonntag, den 2. Mai, habe ich es dann erst bezahlt. Dabei haben wir uns dann für heute abgestimmt. Offen war, wer das Schulkind mit nach Hause nimmt. Der Vater ist dann schon um 15 Uhr nach Hause gefahren, um möglichst früh bei dem Kindergeburtstag zu sein.

Ohne „Nachbarn helfen Nachbarn und Freunden“ hätte er 30 min später wieder in die Stadt fahren müssen. Aber ich konnte flexibel meine Arbeit beenden und das Schulkind mitnehmen. Ich habe also mit einem kleinen Umweg von ca. 3,5 km dem Nachbarn eine Extrafahrt von ca. 15 km erspart. 10 min Aufwand bei mir haben ihm ca. 30 min erspart.

Bei einem Kindergeburtstag zählt eine solche Zeitersparnis doppelt und dreifach: Neben der Mutter, die weniger Stress hat, freut sich das Geburtstagskind, wenn der eigene Papa länger mitfeiern kann. Gleiches gilt für die restlichen Feiernden.

Als ich das Schulkind vor der Haustüre abliefere und auch dem Geburtskind gratuliere, gab es den Kuchenteller als Fahrerlohn. Ungeplant. Umso mehr freue ich mich mit meiner Familie über den leckeren Kuchen!

Dies ist eigentlich nichts Besonderes, so wird Nachbarschaftshilfe täglich tausendfach in jeder Nachbarschaft praktiziert. Das Einzigartige ist nur das Internet als Auslöser. Gleichzeitig beweist dieser Praxisfall: Das Internet kann auch mitmenschliche Kontakte stärken. Also genau das Gegenteil dessen, was Prof. Opaschowski kürzlich unter in seiner Studie mit dem Titel „Medienflut fördert Kontaktarmut“ veröffentlicht hat.

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2 Antworten zu Idee funktioniert: Drei Mal Volltreffer

  1. Matthias Döhla schreibt:

    Ja. Genau so soll es sein. Eine Idee, die eigentlich auf der Hand liegt. Das Thema „Mitfahrzentrale“, herunter gebrochen auf den kleinsten gemeinsamen Lebensraum, die Nachbarschaft.
    Weiter…

  2. michaelmstein schreibt:

    Es ist wunderbar zu sehen, dass die Idee rund um „nhnandf“ funktioniert. Jedes Medium kann bei intelligenter Nutzung helfen, Menschen zusammenzubringen.

    Gerade in unserem Ländlichen Raum, wo der Wille zum Ehrenamt und Nachbarschaftshilfe sehr stark ausgeprägt sind, fehlt manchmal nur ein kleiner Anstoß zum Handeln. Diese Plattform ist sehr gut dafür geeignet!

    Ich selbst darf als Projektleiter mit neun ländlich geprägten Kommunen im Nördlichen Fichtelgebirge ein Mehrgenerationenkonzept erstellen und umsetzen (Näheres dazu siehe: http://www.generation123.de/ ) . Eine breite Umfrage bei allen Generationen hat dabei gezeigt, dass gerade die Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten und die Mobilität die beiden bestimmenden Themen bei den Bewohnern sind. „Nachbarn helfen Nachbarn und Freunden“ kann genau beides leisten. Daher hoffe ich auf viele Mitmacher …

    Herzliche Grüße
    Michael Stein

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