500 € monatlich: Autokosten in Deutschland als Mittelwert

Spiegel-Online meldet heute beeindruckende Zahlen: 54 Jahre lang sind Deutsche im Durchschnitt mit eigenem Auto mobil. In diesem langen Zeitraum geben sie 332.000 € für die persönliche Mobilität aus.

Mich beeindruckt diese Lebenslauf- oder besser Lebensfahr-Analyse. Monatlich geben wir also im Durchschnitt über 500 € für das eigene Auto aus!

Die Kosten für das Autofahren sind gerade in den letzten Jahren überdurchschnittlich gestiegen. Dies lag hauptsächlich an den Teuerungen bei den verschiedenen Kraftstoffen.

Meine private Meinung: Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Autofahren künftig billiger wird. Egal ob Elektromobilität, Hybridmotoren oder Ähnliches: Neue Technologien werden die individuelle und motorisierte Mobilität nicht entscheidend verbilligen.

Wir können jedoch als Nachbarn die eigenen Mobilitätskosten senken. Durch besser abgestimmte Fahrten zwischen Zentren und Peripherie. Dieses Konzept funktioniert auf der Website „Neighbours help Neighbours“.

Viele Praxisbeispiele zeigen, dass mit geringem Aufwand die typische Nachbarschaftshilfe auch für die eher kurze Fahrten im Alltag von Familien durch das Internet verbessert werden kann. Das Internet-Angebot ist eine Möglichkeit, die steigenden Fahrtkosten zu reduzieren.

PS: Wahrscheinlich ist die Berechnung falsch, weil die „Wahre PKW-Geschwindigkeit“ nicht kalkuliert wurde. Tatsächlich geben wir noch mehr Geld aus, um die Straßen-Freiheit der freien Bürger zu genießen. Mehr dazu in einem anderen Artikel auf diesem Blog.

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In Großstädten: Bezahlte Kuriere statt Nachbarschaftshilfe

In 12 deutschen Großstädten bringen Kuriere gegen Entgelt bestellte Waren vom Händler zum Kunden. Tiramizoo ist der einprägsame Namen für diese Geschäftsidee. Wer in einem angeschlossenen Webshop bestellt, bezahlten einen Kurier und erhält schnell seine Ware.

Das Geschäftsmodell bietet beiden Seiten Vorteile: Ohne eigenes Transportwesen können die Händler schnell liefern. Die Kunden bekommen zuverlässig Bestellungen ohne die Wohnung verlassen zu müssen. Alles funktioniert  auf sehr professionellem Niveau – gegen Bezahlung.

Auch Tiramizoo braucht keine eigenen Kuriere. Das Unternehmen kooperiert mit Profis, die schon in diesem Geschäft tätig sind und jetzt besser ausgelastet werden. Das junge Unternehmen bündelt also da Angebot und Nachfrage, wo diese konzentriert auftreten.

In Großstädten mag das Konzept von Tiramizoo funktionieren. Auf dem Lande jedoch nicht, weil es dort kaum Kurierdienste gibt. Hier sind auch Geschäfte leichter zu erreichen. Und es gibt ja Nachbarn! Mit dem Mobilitäts-Netzwerk Neighbours Help Neigbours and Friends können Nachbarn als Kuriere diese Botendienste übernehmen. Und dies nach dem Prinzip des Gebens und Nehmens kostenlos!

Den „tieferen“ Ansatz von nhnandf.net bietet Tiramizoo nicht. Das junge Unternehmen liefert Neuwaren aus. Das erste Ziel der Nachbarschaftshilfe ist jedoch, Mobilität zu vermeiden. Dies kann dann funktionieren, wenn die Nachbarn wissen, wer etwas braucht. Tiramizoo benötigt keine persönlichen Beziehungen, www.nhnandf.net funktioniert nur auf freundschaftlicher Ebene.

Mögen beide Modelle ihre Stärken ausspielen und in den Großstädten und auf dem Land  mehr Lebensqualität ermöglichen!

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Nachbarschaftshilfe zur Weihnachtszeit

Der wesentliche Sinn von Weihnachten wird oft durch die hektische Vorweihnachtszeit verdeckt. Wie schön, wenn sich Nachbarn da aufeinander verlassen können!

Hier in chronologischer Reihenfolge das, was ich gestern und heute als nachbarschaftliche Hilfe erlebt habe:

  1. Ich fahre mit unserem Auto in die Arbeit und nehme einen Nachbarn mit, der an der Bushaltestelle wartet. Wir fahren spontan zusammen nach Hof und unterhalten uns prima über Familien-Neuigkeiten. Er spart sich ein Busticket für 2,40 €.
  2. Ein anderer Nachbar bringt nachmittags meinen gereingten Anzug vorbei. Dies war eine geplante Aktion, denn er hatte ihn am Dienstag von mir übernommen. Dieser Nachbar geht sehr regelmäßig in eine Hofer Reinigung. So war es absolut kein Umweg für ihn, für meine Familie aber eine schöne Erleichterung.
  3. Eine Nachbarin stellt am Freitag Abend eine Fahrt in das Nachbarschafts-Netzwerk nhnandf.net zum Hofer Wochenmarkt ein. Ich bestelle bei ihr telefonisch 2 Schöpflöffel Oliven von einem besonderen Marktstand.
  4. Heute, am Samstag habe ich bei ihr die leckeren Oliven abgeholt. Wir unterhalten uns länger, auch  über ein bestimmtes Bekleidungsgeschäft im Landkreis Kulmbach. Bald wird es dorthin sehr wahrscheinlich eine gemeinsame Fahrt geben (ca. 65 km einfache Strecke).
    Sie hat übrigens 3 Schöpflöffel Oliven gekauft. Diese Mehrlieferung ist aber kein Problem, denn es gibt ja noch mehr Nachbarn!
  5. Ich klingel daher auf dem Rückweg bei einer anderen Nachbarin aus unserem Mitfahr-Netzwerk. Sie mag Mittelmeer-Produkte und übernimmt einfach einige Oliven. Wir unterhalten uns kurz über Familien-Neuigkeiten und sie gibt uns noch spontan Weihnachtsgeschenke für die Familie mit: Leckere Plätzchen und ein Glas Imker-Honig.

Lebensqualität durch Beziehungen und nachbarschaftliche Hilfsbereitschaft – so kann man diese kleine Liste zusammenfassen. Diese Erlebnisse sind ohne das Nachbarschaftsnetzwerk und mit diesem Online-Tool entstanden. Geplantes und Spontanes kommen zusammen und erleichtern die Organisation des Familien-Alltags.

Zu Weihnachten dürfen wir uns schöne Dinge wünschen. Mein Wunsch für die Online-Ebene ist ganz einfach: Ich wünsche uns allen mehr Lebensqualität, weil Nachbarn online und offline zusammenrücken! Möge das Netzwerk nhnandf.net vielen Nachbarn dafür eine wichtige Hilfe sein!In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern dieses Blogs eine gesegnete Weihnachtszeit und ebenso ein schönes Jahr 2013!

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Taxi Mama und Taxi Papa: 38 % zu 14 %

38 % der Mütter, aber nur 14 % der Väter sind zu viel unterwegs für ihre Kinder. Dies ist nur eines von vielen Ergebnissen aus dem „Monitor Familienleben“ des Bundesfamilienministeriums. Folgendes bejahten die Eltern von unter 18-jährigen Kinder höchst unterschiedlich:

„Ich bin viel damit beschäftigt, die Kinder zu Betreuungsreinrichtungen, zur Schule oder zu Freizeitaktivitäten zu bringen oder abzuholen.“ (S. 13)

Ähnlich interessant die Antworten bei Eltern von unter 16-jährigen Kindern: Knapp drei von vier Eltern wollen wesentlich oder etwas mehr Zeit mit ihrem Nachwuchs verbringen (S. 14).

Die größte Entlastung für 34 % der Mütter wäre es, wenn sie weniger als „Taxi Mama“ beansprucht würden. Aber nur 16 % der Väter empfinden ihren Dienst als „Taxi Papa“ als belastend. (S. 17)

Hier kann das Nachbarschaftskonzept von nhnandf.net prima helfen. Gerade berufstätige Mütter können sich dort mit anderen Müttern verknüpfen, um Fahrten besser aufeinander abzustimmen. Mobilität kann gerade im Alltag prima aufeinander abgestimmt werden. Im Nahbereich gibt es viel Potential, um Taxi Mama zu entlasten.

Gleiches gilt für die „Taxi Papas“. Es ist so einfach, per Internet die Fahrten für morgen zu planen und sich mit Nachbarn abzustimmen. Vielleicht teile ich dies auch mal dem Ministerium in Berlin mit 😉

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Same procedure as last year: Nachbarn fahren vorbei

Heute wartete ich genau an der Stelle, wo mir die Idee zu dem Nachbarschaftsnetzwerk nhnandf.net kam. Nach dem Ende meines Außendienstes wurde ich von einem Sitzungsteilnehmer mitgenommen. Am Hofer Theater habe ich auf den Bus nach Köditz gewartet.

Hofer Theater: Bushaltestelle ideal zum Mitnehmen

Nachbarn fahren vorbei: Bushaltestelle Theater in Hof

Und dann kamen sie vorbei – „meine“ Nachbarn. Nachbarn aus meinem eigenen Mini-Netzwerk! Im Dunklen haben sie mich aber nicht erkannt. Wie konnten sie auch damit rechnen, dass ich dort stehe.

Ich wusste kurz vorher ja selbst nicht, dass ich dort warten würde. Das Ende meiner Sitzung war nicht vorhersehbar. Deshalb hatte ich die Fahrt gar nicht erst meinen Netzwerk-Nachbarn mitgeteilt.

Was hätte geschehen müssen, dass ich wahr- und dann mitgenommen worden wäre? Ich hätte meinen aktuellen Bedarf z. B. per Smartphone mitteilen müssen. Und „meine“ Nachbarn hättendies auf ihrem Smartphone erkennen müssen. Aber ich habe nur ein relativ altes Mobiltelefon. Ein erster Schritt wäre für mich die Anschaffung eines Smartphones.

Mein Wunsch ist früher oder später eine mobile Version für das Nachbarschaftsnetzwerk zu haben. Die spontanen Fahrten sind  wahrscheinlich die wertvollsten. So zumindest meine persönliche Erfahrung aus Köditz. Ich vermute, dass die spontane Nachfrage und das spontane Angebot auch gut übereinstimmen.

Same procedure as last year: Ich hoffe, dass mir dies kaum noch passiert. Nun, wie vor Jahr und Tag, als mir die Idee zum Netzwerk kam, bin ich ein paar Minuten später mit den Bus heimgekommen. Dies hat 2,40 € gekostet und die Auslastung verdoppelt. So waren wenigsten zwei Fahrgäste an Bord, aber ca. 50 Plätze blieben unbesetzt!

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Bahn AG: 10 € Gutschein mit Ärger-Garantie

Vor ein paar Tagen erhielt ich von der Bahn AG einen Gutschein für 10 €. Der Konzern belohnt mich als Inhaber einer BonusCard mit einem kleinen Geschenk.“Recht so“, dachte ich, denn schließlich habe ich in den letzten 12 Monten für ca. 600 € – 700 € Fahrkarten gekauft. Ich hatte zwar schon öfters Online-Gutscheine bekommen. Dies war jedoch ein klassischer Werbebrief per snail mail, also etwas Wertvolles.

Die erste Freude schlug schnell in Ärger um. Hier die wichtigsten Einschränkungen zur Einlösung des Gutscheins:

  1. Mein Bahnticket muss mindestens 49 € kosten.
  2. Ich muss einen ICE oder IC benutzen (zumidest auf Teilstrecke).
  3. Ich kann diesen Gutschein nicht mit anderen Aktionen kombinieren.

Mein Reiseverhalten passt nicht zu diesem Gutschein. Mehr noch: Meine normalen Tickets widersprechen diesen Bedingungen. Die Bahn AG kann meine bisherigen Käufe leicht auswerten. Ich hoffe, das Unternehmen ist nicht so perfide, dass sie mir als Kunden genau das maßgeschneidert „schenkt“, was ich mit hoher Wahrscheinlichkeit niemals einlösen werde. Jedenfalls hätte es der Konzern für „Mobility Networks Logistics“ mit knapp 38 Mrd. € Umsatz nicht nötig, mit oder ohne mich 10 € mehr oder weniger umzusetzen.

Jetzt bin ich verärgert. Gibt es vielleicht Blogleser, die von der Bahn ähnliche Ärger-Gutscheine bekamen? Mich interessiert, ob es eine haltlose Unterstellung ist oder ob dahinter System steckt.

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Die wahre PKW-Geschwindigkeit: Bin mit Fahrrad schneller

Der mehrfach ausgezeichnete Blogger Martin Randelhoff befasst sich mit der Mobilität der Zukunft. Sein meistgelesener Artikel ist: „Die wahren Kosten eines Kilometers Autofahrt„. Der Student der TU Dresden hat errechnet, dass im günstigsten Fall jeder Auto-KM 28,7 Cent kostet. Dies betrifft ein selbst finanziertes Fahrzeug. Bei Kreditaufnahme erhöht sich der KM-Preis auf 39,9 Cent (10.000 € Kredit bei 36 Monate Laufzeit) bzw. 30,15 Cent (20.000 € Kredit bei 48 Monaten Laufzeit). Details zu seiner Kalkulation können in seinem sehr fundierten Artikel nachgelesen werden.

Ich möchte seine Berechnung als Basis verwenden, um eine wichtige Perspektive aufzuzeigen: Wie schnell sind wir denn tatsächlich mit dem Auto unterwegs? Ich nenne diesen Wert die „wahre PKW-Geschwindigkeit„. Dabei geht es nicht um die Kosten für einen KM Autofahrt, sondern den Aspekt der Zeit. Soviel vorab: Mit dem Fahrrad bin ich schneller.

Es handelt sich um eine einfache Bruchrechnung: Im Zähler steht die zurückgelegte Distanz. Diese Jahres-KM-Leistung wird durch die Gesamtzeit im Nenner geteilt. Dort ist die autorelevante Zeit summiert, die aus drei Elementen (Summanden) besteht:

Summand 1: Wie lange sind wir im Auto selbst unterwegs? (Fahrzeit als Durschnittsgeschwindigkeit)

Summand 2: Wie lange müssen wir arbeiten, um die gesamten Autokosten zu finanzieren?

Summand 3: Dann sollten wir noch Zeiten hinzufügen, die mit dem PKW als „Stehzeug“ zu tun haben: Das Fahrzeug steht und wir stehen auch herum. Es geht um Wartezeiten für z.B. die Wartung, Reifenwechsel, TÜV, Reparaturen, Auto-Lektüre, Versicherungs-Themen und nicht zuletzt das Tanken. Je nach Winterbedingungen können wir jetzt ja noch die Zeiten für das Freischaufeln und Freikratzen von Scheiben hinzufügen.

Hier meine relativ grobe Berechnung, deren Ergebnis mich selbst überrascht:

Zähler: Jahres-KM-Fahrleistung 18.693 km. (Quelle: siehe unten, Q1)

Summand 1: Reine Fahrzeit: 18.693 km x 32,8 km/h = 570 Stunden  (Q2)

Summand 2: Arbeitszeit, um Autokosten zu finanzieren:

18.693 km x 28,7 Cent = 5.370 € Jahreskosten (Q1)

Jahresbruttolohn Arbeitnehmer (Mittelwert für Deutschland): 28.300 € (Q3)

Brutto-Stundenlohn bei 1.664 Arbeitsstunden / Jahr: 17,01 € (Q4)

Netto-Stundenlohn (Steuerklasse 3, Kirchensteuersatz 8 %, keine Kinderfreibeträge, Alte Bundesländer): 12,71 € (Q5)

Arbeitszeit zur Autofinanzierung: 5.370 € / 12,71 € = 422 Stunden.

Summand 3: Zeit für „Stehzeug Auto“: grob geschätzt 30 Stunden / Jahr.

Damit kann die wahre PKW-Geschwindigkeit näherungsweise berechnet werden:

18.693 km / (570 Std. + 422 Std. + 30 Std.)

= 18.693 km / 1.022 Std. = 18,3 km / Stunde!

Mir ist bewusst, das meine hier zitierten Quellen unterschiedliche Basisjahre verwenden. Wahrscheinlich gibt es aktuellere und auch wissenschaftlich fundiertere Quellen. Aber für meine grundsätzliche Argumentation reichen diese Online-Fundstellen.

Offensichtlich ist auch, dass sich die wesentlichen Werte schnell ändern können. Wichtige Parameter sind:

  • Jahresverdienst: Für Gutverdiener sind KFZ-Kosten nicht so wichtig.
  • Stadt oder Land: In dünner besiedelten Regionen fährt es sich schneller.
  • Jahres-KM-Leistung: Eher wenige kurze Strecken oder viele lange Distanzen?
  • Kapitalbedarf: Mit 28,7 Cent / KM wurde der billigste Wert verwendet – mit Kredit finanzierte KFZ erhöhren die KM-Kosten beträchtlich!

Jeder Autobesitzer kann die eigene wahre PKW-Geschwindigkeit nur selbst ermitteln. Aber verblüffend sind m.E. drei grundsätzlich gültige Aussagen:

  1. In einem Jahr müssen Normalverdiener und durchschnittliche PKW-Nutzer um die 1.000 Stunden für das eigene Auto aufbringen. Dies entspricht bei 8.760 Jahresstunden ca. 11 % unserer gesamten Zeit. Ziehen wir noch 8 Stunden für den täglichen Schlaf ab, benötigen wir 17 %.
  2. Das privat genutzte Auto ist im Normalfall nicht nur eine teure Art der Fortbewegung, sondern in der Gesamtrechnung betrachtet auch ein zeitverschlingendes Verkehrsmittel.
  3. Mit Fahrrad bin ich persönlich schneller, außer bei heftigem Gegenwind. Hier der Beweis für eine recht hügelige 11 km Strecke:

Radelzeiten_2012

Hier ein Tipp, wie viele Menschen ihre Wahre PKW-Geschwindigkeit erhöhen können: Das Internet hilft, auf das Auto zu verzichten und es sinnvoller einzusetzen. Mein Nachbarschaftsnetzwerk nhnandf.net ist eine Mitfahrzentrale für Nachbarn. Dieses sozial orientierte Mobilitätskonzept versucht zunächst, Mobilität im Alltag zu vermeiden. Dann geht es darum, die restlichen Fahrten mit den befreundeten Nachbarn zu koordinieren. Es funktioniert, siehe auch die Kategorie „Praxisbeispiele“ in diesem Blog.

Diese systematische Art der Nachbarschaftshilfe hat uns schon entscheidend geholfen, die wahre PKW-Geschwindigkeit zu erhöhen: Wir konnten als Familie leichter auf einen Zweitwagen verzichten…

Quellen:

Q1: http://www.zukunft-mobilitaet.net/2487/strassenverkehr/die-wahren-kosten-eines-kilometers-autofahrt/

Q2: http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%A4umliche_Mobilit%C3%A4t

Q3: http://de.statista.com/themen/293/durchschnittseinkommen/

Q4: http://de.wikipedia.org/wiki/Stundenverrechnungssatz

Q5: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/brutto-netto-rechner-was-von-ihrem-lohn-noch-uebrig-bleibt-a-223811.html

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