Biokompostplatz

Gestern fuhr ich mit unseren Gartenabfällen zum Kompostplatz. Ein paar Häuser weiter fragte ich eine Nachbarin, ob sie etwas für den Biokompost mitzugeben hätte. Ja, zwei Säcke, die auch noch irgendwie in unser Auto passten.

Für die Nachbarn war somit schneller als gedacht der kompostierbare Abfall weggebracht. Wer einen Garten hat, weiß, wie schön das Gefühl ist, wenn nichts mehr herumsteht, was auf den Kompostplatz gehört. Es hat mir Spaß gemacht, diesen Bioabfall mitzunehmen.

Dies war eine spontane Aktion, die Fahrt kam kurzfristig zustande. Daher hatte ich sie nicht meinem Netzwerk mitgeteilt. Die Online-Möglichkeit von nhnandf.net optimiert Nachbarschaftshilfe, sie funktioniert auch offline wie seit Menschengedenken. Aber dann eher zufällig wie gestern im Vorbeifahren.

Übrigens war auf dem Kompostplatz ein weiterer Nachbar. Sein Auto war aber auch recht voll – wir hätten beim besten Willen keine Fahrt sparen können (ca. 8 km). Aber dieses Praxisbeispiel belegt, dass Nachbarn parallel die gleichen Ziele ansteuern. Es muss nicht immer die nächste größere Stadt sein, es kann sich auch um den nächstgelegenen Kompostplatz handeln!

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2 Antworten zu Biokompostplatz

  1. Christoph H. schreibt:

    Ein ähnliches Thema beschäftigt mich auch seit einiger Zeit: Wir haben einen Anhänger, der steht meistens senkrecht in der Garage und wird drei oder vier Mal im Jahr herausgeholt und dann wird zur Grünabfallanlage gefahren. Strecke: 4 Kilometer. Der Anhänger ist über 20 Jahre alt, verursacht aber weiterhin circa 50 Euro Kosten im Jahr. Jeder Nachbar hat aber auch einen Anhänger. Der örtliche Obst- und Gartenbauverein verleiht zwar Gartengeräte, aber keine Anhänger. Dann hätte man nicht das ganze Jahr eingeschränkten Platz in der Garage und könnte trotzdem unkompliziert darauf zurückgreifen.

    • Uwe Engels schreibt:

      Wenn ich einen Anhänger hätte, würde ich ihn meinen Nachbarn anbieten. Und tatsächlich bin ich zwei Mal gefragt worden: „Uwe, wer verleiht denn in Köditz einen Anhänger. Wir haben viele Gartenabfälle…“.
      Der Schlüssel für Nachbarschaftshilfe à la nhnandf.net ist Vertrauen. Die Technik ist zweitrangig. Also lieber per Telefon den Anhänger anbieten als auf eine noch bessere Version auf dieser Website warten.
      Oder anders formuliert: Einfach mit dem eigenen Netzwerk anfangen. Wo es Gärten gibt, gibt es auch Nachbarn, die ähnliche Bedürfnisse haben…
      Uwe Engels

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