Umweltfreundliche Autos sind wie Gesundheits-Zigaretten:

es gibt sie nicht!

Verwunderlich, wie uns die Autoindustrie einreden will, es gäbe so etwas wie umweltfreundliche Autos. Natürlich gibt es Fahrzeuge, die weniger Sprit verbrauchen als ihre Vorgängermodelle. Natürlich gibt es Autos, die von Modellwechsel zu Modellwechsel leichter werden. Und selbstverständlich ist die Suche nach alternativer Antriebstechnik, z.B. mit Elektromotoren.

Dies sind alles technische Fortschritte. Aber damit wird auch das heute modernste Auto nicht umweltfreundlich. Allein die Herstellung von Fahrzeugen verschlingt eine unvorstellbare Menge Rohstoffe und Energie. Der Betrieb von Fahrzeugen ist ebenfalls eine Pein für unsere Umwelt. Und wenn wir dann noch die nötige Infrastruktur für Straßen, Parkplätze oder den Verkehrslärm bedenken, wird klar, dass unser motorisierter Individualverkehr ein umweltfeindlicher Luxus ist. Die gesellschaftlichen und persönlichen Kosten von Verkehrsunfällen verschlimmern dies alles nochmals.

Ich freue mich sehr, dass es dennoch Fortschritte gibt. Automobilkonzerne wie BMW oder Daimler bieten in Großstädten wie Berlin oder München Car-Sharing an. Und siehe da, der Besitz von Autos geht zurück! Menschen bleiben mobil, aber benötigen kein eigenes Fahrzeug mehr.

Dies möchte ich mit der Website nhnandf.net auch erreichen. Mein Ansatz ist die Vorstufe zum Car-Sharing: Mobilität vermeiden, weil sich Nachbarn via Internet abstimmen und dadurch Fahrten gespart werden.

Ich fände es gut, wenn wir gerade in Deutschland von dem Auto als unserer „heiligen Kuh“ wegkämen. Unsere Volkswirtschaft ist in hohem Maße von der Herstellung hochwertiger Kraftfahrzeuge abhängig. Unsere Automobil-Industrie verbessert unbestritten unsere Exportbilanz. Aber unsere Zukunft ist nicht von 200 PS starken „umweltfreundlichen“ Autos abhängig.

Wir brauchen menschen-orientierte Mobilität. Sozialverträglich, z.B. durch gelebte Nachbartschaftshilfe.

„Umweltfreundliche“ Autos sind nicht unsere Zukunft. Gesundheits-Zigaretten sind auch nicht die Zukunft für Raucher.

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