Mitesszentrale: Was es alles gibt

Am Wochenende habe ich in der Süddeutschen Zeitung einen interessanten Artikel gefunden:

„Zusammen isst man weniger allein“

titelt die Tageszeitung am 10. September (Artikel nicht in der Online-Ausgabe recherchierbar). Hobbyköche geben ihr Bestes, um wildfremden Menschen ein tolles Essen zu bieten. Der Autor des Artikels lernte – so sein Bericht – an dem Abend nette Leute kennen. Belohnt wurde er mit 5 € je Gast.

Im Web habe ich heute die Mitesszentrale gefunden. Tatsächlich können sich dort Anbieter und Nachfrager, die sich vorher nicht kennen, für ein Essen zusammentun. Das Geld steht nicht im Mittelpunkt, sondern das Kennenlernen von netten Menschen, die ähnliche Interessen haben.

Ich finde diese Idee witzig. Es besteht für beide Seiten ein großes Wagnis: Keine Seite weiß so recht, welche Fremden für ein Essen zusammenkommen. Aber – so der Autor Christoph Gurk- es hat ihm Spaß gemacht und ausgeraubt hat man ihn auch nicht 😉

Bei nhnandf.net gibt es kaum ein Wagnis. Menschen, die sich als Nachbarn über Jahre kennen- und schätzenlernten verbünden sich, um über das Internet den Alltag zu optimieren. Hier liegt der Fokus auf Mobilität im Bereich kleiner Distanzen.

Die Mitesszentrale scheint eher in großen Städten genutzt zu werden. Für Hof z.B. gibt es heute weder Angebote von Köchen noch Nachfrage. nhnandf.net dagegen ist überall zu nutzen, wo es Nachbarn gibt…

Ich wünsche den Kollegen der Mitesszentrale viel Erfolg! Kollegen deshalb, weil sie auch Netzwerke zwischen ihren Teilnehmern etablieren wollen.

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Eine Antwort zu Mitesszentrale: Was es alles gibt

  1. Remo schreibt:

    Die Mitesszentrale ist eine tolle Idee, die vielfach im Internet gelobt wird. Nur leider scheint das Ganze mit der heißen Nadel gestrickt zu sein und funktioniert praktisch nicht. Man muß bei der Suche nach Angeboten und Gästen in der eigenen Region schon den Umkreis auf mehrere 1000km setzen, um überhaupt Suchergebnisse zu erhalten. Dann wird einem zum Beispiel angezeigt, daß ein User aus Hamburg 1097km von Hamburg entfernt lebt – das verstehe, wer will. Auch der Text auf der Seite zeugt von der Lieblosigkeit, mit der die Seite erstellt wurde. Man wird dort beispielsweise im gleichen Satz sowohl geduzt: „Was auch immer Du uns mitteilen möchtest – hier haben Sie die Möglichkeit dazu.“

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