Test: Xing oder Facebook

Kabelbinder: Geschenk des Nachbarn - Mobilität vermiedenVorhin habe ich den Artikel

Wieviele Kabelbinder brauchst Du?

verfasst. Dieses Erlebnis beweist, dass Nachbarschaftshilfe das beste Mobilitäts-Konzept ist.

Vor wenigen Minuten war ich dann bei Facebook und Xing aktiv. Ich habe in der jeweiligen Statuszeile auf den Artikel verlinkt. Dies als Test, wie die User reagieren. Bei Facebook bin ich seit ca. 3 Wochen dabei und habe 35 “Freunde”. Bei Xing sind es zur Zeit 414 Kontakte, dort bin ich schon seit 2004 aktiv.

Ich bin gespannt, wie die berühmten sozialen Netzwerke für das kleine Netzwerk nhnandf.net arbeiten… Dazu hier später Details.

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Facebook: Mehr Traffic für nhnandf.net

Nach langem Zweifeln habe ich mich bei Facebook angemeldet:

http://www.facebook.com/profile.php?id=100002319183967

In diesem Blog habe ich schon öfters über Facebook geschrieben. Und dies in der Regel recht kritisch. Warum nun die Kehrtwende?

Meine einzige Motivation: Mehr Besucher auf die Nachbarschafts-Website zu bringen. Zu meiner Überraschung funktioniert es, mehr Mensch als zuvor schauen sich jetzt  nhnandf.net an.

Ich will demnächst eine direkte  Fanpage für die Nachbarschafts-Community erstellen. Dazu brauche ich noch mehr Facebook-Erfahrung. Aber die ersten Ergebnisse sind ermutigend!

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Klickschnell: Thilo Baum kommt zum Punkt!

Neulich habe ich Thilo Baum kennengelernt. Er hat ein sehr lesenswertes Buch verfasst. “Komm zum Punkt” ist der Titel. Der Untertitel präzisiert sein Anliegen:

“Das Rhetorik-Buch mit der Anti-Laber-Formel”.

Hier ein paar Gedanken, die mir gefallen:

  • Bullshit-Bingo: spielerischer Umgang mit aufgeblähten Worten wie “Witterung” statt “Wetter” oder “unweit” statt “nah” oder “zur Stunde” statt “jetzt” (S. 74).
  • “Unkaputtbar”: Mut haben zu Worten, die Gedanken auf den Punkt bringen, auch wenn sie sprachlich falsch sind (S. 129).
  • Haupt- statt Tätigkeitsworte: “eine Untersuchng durchführen” statt einfach “untersuchen” oder “einen Beschluss fassen” statt einfach “beschließen” (S. 132).
  • Nachdenkliches: Entwicklungsprozess ist doppelt gemoppelt: Eine Entwicklung ist immer ein Prozess – Floskel-Sammlung auf Seiten 140 – 146
  • Sprache vereinfachen: Auf Verneinungen und doppelte Verneinungen verzichten, z.B. “schlecht ” statt “suboptimal” oder “viele” statt “nicht wenige” (S. 154).

Hier geht es nur um eine persönliche Wertung im Sinne von Appetit anzuregen. Das Buch umfasst viel mehr Inhalt, als es in eine Blog beschrieben werden kann. Lesenswert sind seine 100 Anti-Laber-Tipps.

Ich selbst will diese Gedanken in diesem Blog und auf der Homepage nhnandf.net anwenden. Thilo Baum ermutigt z.B. zu Wortschöpfungen, die Sachen auf den Punkt bringen, auch wenn sie sprachlich nicht korrekt sein mögen.

Klickschnell” ist mir am Wochenende in den Sinn gekommen. Verwendet habe ich dieses Kunstwort für das blitzschnelle Einstellen von Fahrten auf der Nachbarschafts-Homepage nhnandf.net. Ich habe (endlich!) eine Bedienungsanleitung erstellt. Wenige Graphiken sagen mehr als viele Worte. Klickschnell gefällt mir in diesem Zusammenhang recht gut.

“Kleingedrucktes ohne Kauderwelsch”

Unter diesem Titel berichtet die Financial Times Deutschland heute über ein sinnvolles Pilotprojekt. Die Versicherung HUK-Coburg und die Verbraucherschutzorganisation Bund der Versicherten entrümpeln gemeinsam unverständliche Vertragstexte. Der Anfang wurde gemacht mit der Hausratpolice.

Ganz im Sinn von Thilo Baum werden z.B. Sätze mit mehr als 50!!! Wörtern aufgespalten. Nun gilt die Obergrenze von 20 Wörtern. Die HUK handelt im Gegensatz zur Konkurrenz von Ergo.Die FTD schreibt: “Ergo verspricht in einer seit vielen Monaten laufenden Kampagne mit dem Slogan “versichern heißt verstehen” besondere Kundenfreundlichkeit. Eingelöst wurde das Versprechen bislang nicht.”

Dies fällt bei Thilo Baum in die Kategorie Corporate Kauderwelsch bzw. Marketing Blabla (s. 62).

Viel Spaß beim Lesen und Erfolg beim Umsetzen!

Nachträglich hinzugefügt: Hier der Link zu dem ebenfalls lesenswerten Blog von Thilo Baum:

 

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E 10-Benzin und Schwarmintelligenz der Autofahrer

Spiegel-Online kommentiert heute sehr umfassend die vielfältigen Fehler bei der Einführung des sogenannten Bio-Sprits.Schwarmintelligenz an der Zapfsäule heißt der sehr lesenswerte Artikel.

Der Autor Christian Schwägerl fordert in seinem Artikel im Einzelnen:

  • Verzicht auf unnötige Fahrten
  • Mäßigung beim Tempo
  • massenhaftes Carsharing
  • Umsteigen auf Rad und öffentliche Verkehrsmittel.

Der anstehende Benzingipfel, so der Spiegel-Experte, müsse Verkehrspolitik ganzheitlich diskutieren.

Zu diesem Blog gehört die Homepage www.nhnandf.net . In Mini-Netzwerken können sich dort Nachbarn verknüpfen, um Fahrten einzusparen. Aus der Perspektive dieser Online-Community habe ich der Spiegel-Redaktion folgende Rückmeldung geschrieben:

Schwarmintelligenz: Vertrauen von Nachbarn + Internet

“Hallo!

Der Artikel betont technische Probleme und Fortschritte. Intelligente Mobilität wird von ADAC, Automobilherstellern etc. immer mit technischen Innovationen gleichgesetzt.

Dabei werden Transportbedürfnisse als gegeben hingenommen. Es geht aber primär darum, Mobilität überhaupt zu vermeiden. Auch das im Artikel gepriesene Carsharing greift zu kurz: Es ermöglicht Fahrten.

In meiner Homepage http://www.nhnandf.net/ können sich Nachbarn via Online-Community verknüpfen, um die alltägliche Mobilität zu organisieren. Fahrtenangebote und -nachfragen werden den akkreditierten Freunden vorab mitgeteilt. Hier genügen schon wenige Partner, so erste Erfahrungen aus der Pilotphase, um Fahrten gänzlich einzusparen oder Abstecher zu vermeiden.

Aus zufälliger Nachbarschaftshilfe wird mit Internet-Technik eine systematische Einsparung. Nachhaltigkeit (ökologische, ökonomische und soziale Dimension) wird im eigenen Umfeld auf kleinen Strecken im Alltag praktiziert. Auch alte Menschen profitieren ohne Internet-Zugang von diesem Ansatz. Die bisher weiteste Einsparung waren 30 km für den Transport von 175 g Spezialtee zu einer 78 Jährigen.

Die Praxis zeigt aber auch, dass es ein weiter Weg ist von dem auto-mobil Verkehrsverhalten hin zu einem Mitnehmen und Mitbringen in Mikronetzwerken. Es ist einfacher, selbst und jederzeit loszufahren als Autos intelligent und sozial auch für Nachbarn einzusetzen.

Ich versuche diesen Ansatz in meiner Freizeit nach vorn zu bringen. Wir selbst können durch unsere Mitmach-Nachbarn z.B. auf einen Zweitwagen verzichten!”

Schwarmintelligenz: Ja, es liegt in unserer Hand, intelligent mobil zu sein! Aber an der Zapfsäule ist es für Schwarmintelligenz  zu spät – wir sollten Fahrten grundsätzlich vermeiden! Die Online-Community erfüllt die erste Forderung von Spiegel Online und steht nicht im Konflikt mit den anderen Erfordernissen für eine nachhaltige Verkehrspolitik.

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Geniale Methode für gute Entscheidungen in Gruppen

Ich habe neulich diese Homepage gefunden: www.sk-prinzip.net/ Dahinter verbirgt sich eine geniale Methode, in Gruppen schnell tragfähige Entscheidungen herbeizuführen.

Es gibt – so das Beispiel auf dieser Website – Besseres als das so übliche demokratische Abstimmen mit einfacher Mehrheit. Das Geheimnis heißt: “Systemisches Konsensieren“. Dahinter steckt die Suche nach der Lösung, die bei allen Gruppenmitgliedern auf den geringsten Widerstand stößt.

Ich finde diesen Gedanken genial einfach: Es ist eleganter um die Ecke zu denken und die größte Übereinstimmung zu suchen als mit einfacher Mehrheit Entscheidungen “durchzupowern”.

Ich sehe darin eine gewisse Ähnlichkeit zu dem Mobilitätsansatz von nhnandf.net. Auch hier geht es um eine gedankliche Veränderung: Die eigenen Fahrten den Nachbarn anzubieten und die Angebote der Nachbarn selbst zu nutzen ist intelligenter als immer alleine zu fahren.

Den Erfindern des Systemischen Konsensierens wünsche ich viel Erfolg bei der weltweiten Verbreitung ihrer Methode!

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Uni Bayreuth: Wissenschaftliche Grundlagen damals und heute

In Bayreuth habe ich ab dem Wintersemester 1981 / 82 Diplom-Geographie studiert. Eine sehr wichtige Veranstaltung im Grundstudium befasste sich damals mit den Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens.

Die heutigen Jura-Studenten lernen dies in Bayreuth immer noch. Wobei die Studenten mit bayerischem Abitur bisher Vorteile haben: Sie müssen in der 13. Jahrgangsstufe eine Facharbeit einreichen, wo diese wissenschaftlichen Grundlagen zu großen Teilen angewendet werden müssen.

Das Einfachste in der akademischen Welt ist doch richtig zu zitieren! Wieviel Mühe haben sich Generationen von Bayreuther Studenten gemacht, mit Quellen richtig umzugehen. Die Gedanken Dritter nicht zu zitieren war für uns gleichbedeutend mit geistigem Diebstahl.

Ich bin sehr enttäuscht von unserem Bundesverteidigungsminister. Er hat in Oberbayern (Rosenheim) sein Abitur “gemacht”. Ich würde micht nicht wundern, wenn die Prüfungskommission seine Dissertation nicht nur als “schlampige” Arbeit klassifiziert, sondern auch noch vorsätzliches Nicht-Zitieren als Vergehen hinzukommt.

Dieser “Fall” im wahren Sinne des Wortes beweist für mich, dass sich Ehrlichkeit auf lange Sicht immer bewährt. Dies hat sich für mich nicht zuletzt in vielen Seminaren in der Unizeit in Bayreuth immer wieder bestätigt.

Ich fand den Freiherrn zu Guttenberg bisher sehr bemerkenswert. Jetzt aber sehe ich ihn völlig anders. Ich hoffe, dass die Universität Bayreuth wissenschaftliche Grundlagen weiterhin lehrt und Verstöße konsequent und ohne Ansehen der Person ahndet.

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Facebook erspart Fahrt zu Ikea

Ikea: Facebook hilft

Facebook hat geholfen, eine Fahrt zu Ikea gemeinsam zurückzulegen

Heute habe ich eine nette Geschichte gehört, wie das Internet geholfen hat, eine Fahrt einzusparen. Konkret ging es um Ersatzteile für einen Ikea-Stuhl. Schrauben waren irgendwie bei einem Umzug verloren gegangen.

Auf Facebook fragte eine Studentin: “Ich fahre zu Ikea. Will jemand mit?” Dieses Fahrtangebot wurde von einer ihrer Freundinnen gelesen und wahrgenommen. Die Schrauben waren bei Ikea als Ersatzteile vorrätig. Sie sind inzwischen installiert, der Stuhl funktioniert wieder.

Facebook hat eher zufällig das bewirkt, was bei nhnandf.net ständig passiert: Fahrten einsparen, weil sich Nachbarn und Freunde über das Internet verständigen, wer wann wohin fährt.

Es zählt letztlich nur die Bereitschaft, eigene unabdingbare Fahrten auch anderen zu “öffnen”. Bei nhnandf.net können Fahrten sehr schnell eingestellt werden.

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